Beratung
Termin bei Ihnen, kostenlos. Wir sehen uns die Räume an und klären, was sinnvoll ist.
Klimaanlagen im Saarland
Wir schauen uns Ihre Räume an, legen die Anlage darauf aus und montieren Innen- und Außengerät. Den Kältekreis übernimmt ein zertifizierter Kältefachbetrieb, so schreibt es das Gesetz vor. Ihr Ansprechpartner bleiben wir.
Was wir machen
Beratung vor Ort: welche Räume, wie viel Leistung, welches Gerät
Herstellerunabhängige Empfehlung, für einen Raum oder für mehrere
Standortprüfung fürs Außengerät, mit Blick auf Nachbarn und Fassade
Beschaffung der Geräte über unsere Großhandels-Konditionen
Kernbohrung, Leitungsführung und Montage von Innen- und Außengerät
Inbetriebnahme durch unseren zertifizierten Kältefachbetrieb, mit Protokoll
Auslegung passend zu einer vorhandenen oder geplanten PV-Anlage
Vorgehen
Termin bei Ihnen, kostenlos. Wir sehen uns die Räume an und klären, was sinnvoll ist.
Kühlleistung, Leitungsweg und Standort fürs Außengerät. Danach ein Festpreis, schriftlich.
Bohrung, Leitungen, Geräte gesetzt. Inbetriebnahme durch unseren Kältefachbetrieb, danach Einweisung.
Ein Schlafzimmer unterm Dach kühlt nachts nicht mehr aus. Im Homeoffice nach Süden steht die Luft ab mittags. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem der Ventilator nur noch warme Luft umschichtet.
Eine Split-Anlage senkt die Temperatur im Raum und zieht der Luft nebenbei die Feuchtigkeit raus, was gerade nachts den größeren Unterschied macht als die reine Gradzahl. Der Filter im Innengerät hält außerdem Staub zurück. Ehrlich dazugesagt: Ein Splitgerät wälzt die Luft im Raum um, es holt keine Frischluft von draußen. Ein Luftreiniger ist es also nicht.
Das ist die Entscheidung, die man hinterher nicht mehr korrigieren kann, ohne das Gerät zu tauschen. Ein zu kleines Gerät läuft dauerhaft auf Anschlag. Ein zu großes kühlt kurz, schaltet ab, kühlt wieder an und entfeuchtet dabei schlechter.
Als grobe Orientierung rechnet man mit 60 bis 100 Watt Kühlleistung je Quadratmeter. Wo Sie in dieser Spanne landen, hängt an der Fensterfläche, an der Dämmung, an der Himmelsrichtung und daran, was im Raum sonst noch Wärme abgibt. Ein gut gedämmtes Nordbüro liegt am unteren Ende, ein Dachzimmer mit Südfenster am oberen. Deshalb messen wir vor Ort, statt Fläche mal Pauschalwert zu rechnen.
Für mehrere Räume gibt es Multisplit-Anlagen: mehrere Innengeräte hängen an einem gemeinsamen Außengerät. An der Fassade hängt dann ein Gerät statt drei.
An dieser Frage entscheidet sich, ob die Anlage jahrelang unauffällig läuft oder ob irgendwann das Ordnungsamt vor der Tür steht. Zu nah an der Grenze wird sie nachts zum Thema mit den Nachbarn. An der falschen Fassade sieht man sie von der Straße. Am falschen Punkt wird der Leitungsweg unnötig lang.
Beim Aufmaß gehen wir deshalb einmal ums Haus. Wir schauen, welche Fassade infrage kommt, wie weit es zum nächsten fremden Fenster ist, wie lang die Leitung wird und wohin das Kondenswasser abläuft. Bei Häusern mit Wärmedämmverbundsystem klären wir vorher, wie die Bohrung wieder dicht wird, das ist bei einem Neubau eine andere Arbeit als bei einem Haus von 1975.
Wenn Sie möchten, fliegen wir Ihr eigenes Haus vorher mit der Drohne ab. Dann sehen wir Dachüberstand, Durchführungen und die Ansicht von der Straße, ohne Gerüst und ohne Leiter. Das ist freiwillig und kostet nichts extra, aufgenommen wird nur Ihr Grundstück.
Kernbohrung, Kanalführung und der Wandaufbau danach bleiben bei uns im Haus. Wir machen Innenausbau und Kabelverlegung ohnehin, entsprechend sieht die Wand hinterher aus.
Dann rechnet sich eine Klimaanlage schneller als bei allen anderen. Gekühlt wird mittags im Hochsommer, also genau dann, wenn Ihr Dach am meisten Strom liefert. Statt Netzstrom nutzen Sie den, für den Sie sonst nur die Einspeisevergütung bekommen hätten, und die liegt bei einem Bruchteil des Netzpreises. Mit Speicher reicht das noch für ein paar Stunden in den Abend hinein.
Damit daraus mehr wird als ein zeitlicher Zufall, muss das Gerät ansteuerbar sein. Nicht jede Klimaanlage lässt sich in ein Energiemanagement einbinden, manche nur über die Hersteller-Cloud, manche gar nicht. Wir schauen bei der Geräteauswahl darauf, weil wir die PV-Seite ohnehin planen. Wenn eine Anlage erst noch gebaut wird, rechnen wir den Verbrauch der Klimaanlage gleich mit ein.
Ohne PV funktioniert das Ganze genauso, es kostet im Betrieb dann eben Netzstrom. Die Größenordnung dafür steht unten in den Fragen.
Eine Anlage für einen Raum ist in der Regel an einem Tag fertig, bei mehreren Innengeräten planen wir zwei. Wir decken ab, wo gearbeitet wird, und die Kernbohrung läuft mit Absaugung. Staub lässt sich nicht ganz vermeiden, aber wir räumen hinter uns auf und Sie müssen nicht anschließend die Wohnung putzen.
Zum Schluss gehen wir die Anlage mit Ihnen durch, auch die zwei, drei Dinge, auf die es im Alltag ankommt: Lamellen nach oben statt direkt auf den Sitzplatz, nicht unter 26 Grad einstellen, höchstens drei bis sechs Grad unter die Außentemperatur.
Einmal im Jahr, am besten im Frühjahr vor der Kühlsaison. Dabei werden Drücke und Dichtheit kontrolliert, Wärmetauscher und Gebläserad gereinigt und die Elektrik geprüft. Eine gesetzliche Pflicht ist das bei dieser Anlagengröße nicht, aber ein ungewartetes Gerät verbraucht mehr und hält kürzer.
Die Filter im Innengerät können Sie zwischendurch selbst ausspülen, alle zwei bis vier Wochen, das dauert fünf Minuten. Sie sitzen hinter der Klappe an der Vorderseite. Wenn Sie da schlecht rankommen, sagen Sie uns das vor der Montage, dann berücksichtigen wir das bei der Höhe.
Schreiben Sie uns, welcher Raum Ihnen im Sommer am meisten zu schaffen macht und wie groß er ungefähr ist. Dann sagen wir Ihnen schon am Telefon, welche Geräteklasse dafür infrage kommt und ob sich ein Termin überhaupt lohnt. Das dauert eine Viertelstunde. Am schnellsten geht es per WhatsApp, ein Foto vom Raum und eins von der Hauswand genügen für den Anfang.
Kühllast-Analyse
Geben Sie die Eckdaten Ihres Raums ein. Sie sehen sofort, wie viel Kühlleistung nötig ist und welcher Faktor sie nach oben treibt.
Einblicke
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Häufige Fragen
Weil zwischen einem Gerät im Schlafzimmer und vier Geräten im ganzen Haus zu viel liegt, als dass eine Zahl hier ehrlich wäre. Was wir Ihnen zusagen: Der Termin bei Ihnen kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Danach bekommen Sie einen Festpreis, schriftlich, und die Arbeit des Kältefachbetriebs steht mit drin. Was im Angebot steht, steht hinterher auf der Rechnung. Wenn Sie vorab eine Größenordnung brauchen, schicken Sie uns per WhatsApp ein Foto vom Raum und von der Hauswand und schreiben dazu, wie groß der Raum ungefähr ist. Dann nennen wir Ihnen den Rahmen, bevor jemand zu Ihnen rausfährt.
Das Innengerät läuft nachts bei etwa 19 bis 25 dB(A), das ist Flüsterlautstärke. Das Außengerät liegt in einem Meter Abstand bei ungefähr 40 bis 50 dB(A), vergleichbar mit einem Kühlschrank, den man im selben Raum hört. Wichtig ist, dass Schall mit der Entfernung abnimmt: Jede Verdopplung des Abstands nimmt rund 6 dB weg. Nachts gelten in Wohngebieten 35 bis 40 dB(A), gemessen aber nicht am Zaun, sondern am Fenster des nächsten Schlaf- oder Wohnraums. Genau das prüfen wir beim Aufmaß, bevor gebohrt wird. Als eigene Faustregel halten wir drei Meter Abstand zur Grenze, wo das nicht geht, arbeiten wir mit Standortwahl, Ausrichtung und im Zweifel einer Schallschutzhaube.
In den meisten Fällen ja. Die drei Meter zur Grundstücksgrenze sind unsere Schallregel, keine Vorschrift, die saarländische Landesbauordnung lässt solche Geräte auch näher an der Grenze zu. Bei Doppel- und Reihenhäusern kommt es auf zwei Dinge an: die Ausrichtung, damit das Gerät nicht direkt auf das Nachbarfenster bläst, und die Entkopplung. Wir setzen das Außengerät auf Schwingungsdämpfer und möglichst nicht auf die gemeinsame Haustrennwand, damit sich nichts als Brummen überträgt. Wenn es eng wird, sagen wir Ihnen das beim Aufmaß und nicht nach der Bohrung.
Wir beraten, legen aus, bohren, verlegen die Leitungen und montieren Innen- und Außengerät. Den Kältekreis darf nur befüllen und in Betrieb nehmen, wer den Sachkundenachweis nach der F-Gase-Verordnung hat, im Handwerk Kälteschein genannt. Das macht ein zertifizierter Kältefachbetrieb, mit dem wir zusammenarbeiten, und zwar am selben Tag. Die Anlage wird dabei vakuumiert, befüllt und auf Dichtheit geprüft, das Protokoll bekommen Sie zur Anlage dazu. Bei dieser Anlagengröße ist die Prüfung übrigens keine gesetzliche Pflicht, sondern Handwerk. Sie beauftragen uns, wir holen den Kältebetrieb dazu und koordinieren den Termin.
Ja, technisch ist eine Split-Anlage eine Luft-Luft-Wärmepumpe und kann heizen. Eine Heizung ersetzt sie damit aber nicht. Stark ist sie in der Übergangszeit und in einzelnen Räumen, im Dachgeschoss, im Büro oder im Anbau, überall dort, wo sich die Zentralheizung für zwei Stunden nicht lohnt. Wenn Sie im Winter komplett darüber heizen wollen, sprechen wir vorher über Dämmung und Stromverbrauch. Sonst wird die Abrechnung unangenehm.
Über eine ganze Kühlsaison landen die meisten Haushalte bei 130 bis 300 Kilowattstunden pro Gerät. Bei heutigen Strompreisen sind das etwa 50 bis 110 Euro für den Sommer. Wie viel es genau wird, hängt daran, wie viele Stunden am Tag gekühlt wird und wie kalt eingestellt ist: Jedes Grad tiefer kostet spürbar mehr. Mit eigener Photovoltaik fällt der Betrag deutlich kleiner aus, weil gekühlt wird, wenn das Dach am meisten liefert.
Die Sorge hat einen wahren Kern. Beim Kühlen entsteht im Innengerät Kondenswasser, und wo Feuchtigkeit und Staub zusammenkommen, kann sich über die Jahre etwas festsetzen. Deshalb gehört das Innengerät einmal im Jahr gereinigt, und die Filter spülen Sie zwischendurch alle paar Wochen selbst aus. Mit Legionellen hat das nichts zu tun, die brauchen stehendes Warmwasser, und das gibt es in einer Split-Anlage nicht. Was Menschen tatsächlich Beschwerden macht, ist fast immer Zugluft und zu kalt eingestellte Luft. Deshalb richten wir die Lamellen nach oben aus und empfehlen, nicht unter 26 Grad zu gehen.
Für die meisten Privathaushalte ehrlicherweise nicht. Eine Anlage, die nur kühlt, wird gar nicht gefördert. Die KfW-Heizungsförderung greift bei Luft-Luft-Wärmepumpen nur, wenn die Anlage die bisherige Heizung vollständig ersetzt. Wer weiter mit Gas oder Öl heizt und ein bis zwei Räume kühlt, fällt raus. Bleibt der Steuerbonus nach §35c EStG mit 20 Prozent der Kosten über drei Jahre, der setzt ein selbst bewohntes Haus voraus, das älter als zehn Jahre ist, und eine bestimmte Geräteeffizienz. Ob das bei Ihnen trägt, sagen wir Ihnen im Termin, bevor Sie etwas unterschreiben. Wir versprechen keine Fördersätze, die es hinterher nicht gibt.
Teils. Ab dem 1. Januar 2029 dürfen neue Splitgeräte bis 12 Kilowatt mit R32 nicht mehr neu auf den Markt gebracht werden. Anlagen, die vorher eingebaut sind, dürfen weiterlaufen, gewartet und nachgefüllt werden, ohne Enddatum. Sie kaufen also nichts, das 2029 stillgelegt wird. Wer beim Kältemittel weiter vorausdenken will, kann über ein Gerät mit R290 sprechen. Das ist Propan, klimatechnisch die bessere Wahl, aber brennbar und deshalb mit Auflagen zum Abstand von Fenstern und Türen verbunden. Wir sagen Ihnen, wann sich das bei Ihnen lohnt und wann nicht.
Einsatzgebiet
Unser Team sitzt in Saarbrücken und ist im gesamten Saarland für Sie unterwegs. Sagen Sie uns, was ansteht, wir melden uns spätestens am nächsten Werktag.
Sagen Sie uns, was ansteht. Wir melden uns spätestens am nächsten Werktag.